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Magie » Magischer Schmuck
Illusionsschmuck
Amethyst
Der Amethyst stellt in der Illusionsmagie nicht den mächtigsten, dafür jedoch den beständigsten Edelstein dar. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts wird er bereits von den ansässigen Hexen genutzt, um Schmuckstücke für die Vampir-Klientel herzustellen. Der Edelstein kann in jeder Form genutzt werden, ob als Ring, Kette, Armband oder Fassung in der Armbanduhr. Für die lückenlose Funktion ist es allerdings unabdingbar, das Schmuckstück ununterbrochen an jedem Tag des restlichen Lebens in Grim’s Ditch zu tragen. Das Ablegen des Schmuckstückes führt zum Abbruch und jedes Neuanlegen zum Neubeginn des Wirkungszyklus‘.

Jeder vom ansässigen Zirkel hergestellte Amethyst verfügt über eine Wirkungsspanne von durchschnittlich 50 Jahren. Mit dem ersten Anziehen bindet sich der Stein an seinen Träger und bildet eine Illusion, die mit dem ersten Anziehen das Bild des Originalkörpers in seinem 21. Lebensjahr projiziert und ihn für unwissende Augen „altern“ lässt. Die Illusion greift auf die Wahrnehmung Unwissender, meist Menschen, über und erzeugt in allen verantwortlichen Hirnarealen entsprechende Bilder. Somit entsteht nicht nur das Bild eines alternden Körpers, sondern auch entsprechende Eindrücke hinsichtlich der Haptik des Körpers, der Akustik (zum Beispiel die Veränderung der Stimme) und die Gestik, beeinflusst durch die bekannten Bilder von einschränkenden, altersbedingten Gebrechen. Die Illusion greift jedoch nicht auf jedes Wesen über, meist nur auf Menschen ohne Wissen um die übernatürliche Welt. Eingeweihte und andere magische Wesen sind von der Illusion nicht beeinflusst und sehen die normale Gestalt des Vampirs, die sich seit seiner Verwandlung nicht verändert hat. Der vermeintliche Alterungsprozess verlangsamt sich mit den Jahren, um den Trägern eine möglichst lange Zeit zu ermöglichen. Der illusorische Alterungsprozess endet in etwa mit der Illusion des Körpers mit Ende 70, wodurch der Träger ungefähr 50 Jahre in Grim’s Ditch verweilen kann.

Jedes Schmuckstück trägt in ihrem Kern den typisch violetten Kristall. Noch heute sind nur die Nachfahren des Lunar Covens dazu imstande Amethyst-Schmuckstücke herzustellen. Mit dem ersten Anziehen bindet sich der Stein an seinen Träger und ist nicht übertragbar.
Peridot
Die Alternative zum Amethyst stellt der Peridot dar. Er gilt nach ihm als zweitstärkster Edelstein für die Illusionsmagie. Auch magischer Peridot-Schmuck muss ununterbrochen an jedem Tag des restlichen Lebens in Grim’s Ditch getragen werden, da das Ablegen des Schmuckstückes zum Abbruch und das Neuanlegen zum Neubeginn des Wirkungszyklus‘ führt.

In der Regel findet er sich an den Händen, Hälsen oder Armen Hinzugezogener wieder, die nach Jahren des friedlichen Lebens entschlossen sind, ihr weiteres Leben in Grim’s Ditch zu fristen. Peridot-Schmuck symbolisiert das Einverständnis der Ravnos und damit die Duldung für eine weitere, längere Zeitperiode in der Stadt verweilen zu dürfen. Dennoch birgt der grüne Edelstein seine Tücken. Aufgrund des vorhandenen Bekanntheitsgrades der Person, die sich dazu entscheidet länger verweilen zu wollen, ist es nicht möglich die Illusion des Körpers auf ein weit jüngeres Alter zurückzusetzen, weshalb die Illusionsmagie der Peridot-Schmuckstücke am individuellen Alter des Trägers ansetzt. Von dort entwickelt sich die Illusion, gleich der des Amethysts, weiter und suggeriert entsprechende Bilder von Optik, Haptik und Gestik in den Geist Außenstehender. Die Zeitspanne, die Peridot-Träger damit erhalten, ist somit stark variabel. Ist der Körper des potenziellen Trägers erst Anfang zwanzig, bleiben ihm ebenfalls um die 50 Jahre, während ein Körper in den Fünfzigern weit weniger Zeit erhält. Auch hier endet die Illusion in etwa mit dem Körper eines Siebzigjährigen.

Der grüne Kristall kann als Ring, Kette, Armband oder Fassung in der Armbanduhr getragen werden. Wie auch der Amethyst unterliegt die Herstellung der Peridot-Edelsteine dem Lunar Coven. Mit dem ersten Anziehen bindet sich der Stein an seinen Träger und ist nicht übertragbar.
Lapislazuli
Im Vergleich zu den reinen Mineralien Peridot und Amethyst stellt der Lapislazuli ein Gemisch verschiedener Mineralien dar. Typisch sind die starke blaue Färbung und zahllose Sagen und Legenden hinsichtlich seiner magischen Befähigungen, die bereits seit Jahrtausenden präsent sind. Doch aufgrund seiner unbeständigen Natur und der Vermischung zahlreicher für Magie empfänglichen Mineralien war es stets schwer, dem Edelstein Zauber aufzuerlegen. Er zählt als unbeständigster Edelstein, der unter den richtigen Bedingungen die womöglich stärkste Magie aller Edelsteine beherbergen kann, wird heute jedoch nur noch spärlich genutzt. Obwohl die Sagen und Mythen nie abbrachen, wird der Lapislazuli heute von der magischen Gesellschaft kaum benutzt, birgt es doch ein Risiko Rituale mit dem blauen Mineralgemisch zu verbinden.

Nur wenige Hexen und Zirkel sind heute noch dazu fähig, entsprechende Zauber zu erschaffen und zu wirken, weshalb es nur noch sehr wenig wirkungsvolle magische Lapislazuli-Schmuckstücke gibt. Das Mineralgemisch ist besonders empfänglich für Illusionsmagien, die in sich sehr flexibel sind – wie auch seine Natur. Während der Peridot und der Amethyst dazu fähig sind, sich stetig veränderte Varianten des Originals zu schaffen, ist es mit Lapislazuli-Schmuckstücken möglich, Illusionen gänzlich neuer Körper oder Körperteile, wie Gesichter, zu erschaffen.

Der blaue Schmuck stellt das an ein Objekt gebundene Pendant zum Shapeshifting dar und kann je nach Wunsch variabel genutzt werden. Prinzipiell findet man aber nur noch wenige Schmuckstücke und wenn, so meist in den Händen verunstalteter Schwarzmagier, die mittels der Magien des Lapislazuli ihre Missbildungen kaschieren.
Schutzschmuck
Allgemeiner Schutzschmuck
Grundsätzlich existiert ein schier endloses Spektrum magischer Gegenstände, die zu allen erdenklichen Anlässen geschaffen werden können. Vor vielen Jahrhunderten, gar Jahrtausenden, herrschten einst übermächtige Zauber, die heute längst verloren sind, doch die Schmuckstücke existieren auch heute noch, tief vergraben. Es ist möglich mittels diverser Gegenstände das eigene Heim vor dem Betreten ungewollter Personen zu sichern, Personen für eine gewisse Zeit an einen Ort zu binden, spezielle Rassen von sich fern zu halten oder anzuziehen, den Körper des Trägers für kurze Zeit zu manipulieren, Liebeszauber an Schmuck zu binden oder schlicht Magie in ihnen zu sammeln, um sie für spätere Zauber zu verwahren. Oft dienen Amulette als Anker und Speicherelement gechannelter Magie, die nutzbar gemacht wurde, aber nicht mehr zurück in seine ursprüngliche Form kehren konnte.

Viele Hexen und Hexer besitzen eine Vielzahl verschiedener magischer Schmuckstücke, deren Einsatz vielfältig und flexibel ist. Mächtige Rituale fordern unausweichlich magische Bindeglieder, wie Edelsteine, während kleine Schlecht-Wetter-Zauber auch eine Bindung mit den Metallen eingehen können. Allgemein ist es nicht von Belang, welche Form der Schmuck besitzt, doch die gängigsten Varianten sind Ketten und Ringe.
Schutz vor Übernatürlichem
Nicht jeder Zauber ist an mächtige Edelsteine gebunden, so existieren weit mehr kleinere Zauber und magische Gegenstände, die beispielsweise auf den Schutz vor Vampiren und Werwölfen abzielen. Bereits seit Jahrtausenden haben sich verschiedene Gegenstände zum Schutz vor diesen Wesen etabliert und gelten auch heute noch als gängige Praxis. Viele Gegenstände, die der Einfachheit halber in Form von Schmuck am Körper getragen werden, basieren auf ganz natürlichen Zutaten, die keiner magischen Formel bedürfen, um ihren Nutzen zu entfalten. Üblicherweise vertreten sind in diesem Falle Ringe und Ketten mit Medaillon, die in ihrem Kern eine kleine Menge Wolfswurz oder Eisenkraut tragen.

Während Schmuckstücke, ganz gleich welcher Natur, gefüllt mit einer kleinen Dosis Eisenkraut den Träger vor Manipulationen seitens Vampiren schützen, halten Schmuckstücke mit Wolfswurz Werwölfe instinktiv auf Abstand. Umso höher die Dosis der jeweiligen Schutzpflanze, desto höher der Effekt. So ermöglichen größere Mengen Eisenkraut in größeren Medaillons eine höhere Sicherheit vor Manipulationen auch älterer und mächtiger Vampire, während geringe Mengen nur schwächere Manipulationen abwehren können.

Neben Medaillons können Teile der Pflanzen unter anderem in Lederbändern von Uhren und Armbändern verarbeitet sein, sowie unter dem Ziffernblatt von Uhren, im Inneren hohler Ringe oder in hohlen Perlen und Phiolen von Ohrringen. Der Einsatz ist vielfältig, doch recht verdächtig, da besagtes Schmuckstück nicht abgelegt werden darf. Auch der Hautkontakt der abzuwehrenden Rasse und dem Schutzschmuck sorgt für leichte bis zu sehr starken Verbrennungen und enttarnt somit recht schnell den in der Regel geheim gehaltenen Schutzschmuck.