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Grim´s Ditch » Stadtgeschichte
Zeitstrahl
1403
Die ersten Erwähnungen Grim’s Ditch’ reichen bis in das frühe 15. Jahrhundert zurück. Damit ist das kleine Städtchen eine der ältesten, noch bestehenden Ortschaften in dieser Gegend. Der damalige Aufstieg Englands zu einer der größten Seemächte verhalf auch der Grafschaft Cornwall zu Wohlstand, was die Bildung von Siedlungen begünstigte. Grim’s Ditch entstand aus einem Bündnis, welches wider die1 Natur war. So schlossen Vampire, Werwölfe und Hexen eine übernatürliche Allianz und schufen zusammen die kleine Siedlung, die ihr gemeinsames Zuhause sein sollte.Zuerst handelte es sich dabei bloß um eine lose Ansammlung von einzelnen Gehöften, erst nach und nach zog es mehr Menschen und andere übernatürliche Wesen nach Grim’s Ditch, bis sich schlussendlich eine kleine Siedlung mit Marktplatz und regem Gemeinschaftsleben bildete. Die nächsten Jahrzehnte verliefen äußerst harmonisch, das Wissen über das Übernatürliche war unter den Bewohnern Grim’s Ditch’ verbreitet und der Schutz der Allianz erlaubte ein friedliches Miteinander. Noch heute erzählen die Straßennamen in dem kleinen Küstenstädtchen von dieser Tradition, leiten sich doch die meisten von ihnen von alten Begriffen für übernatürliche Wesen ab. So bedeutete das Wort Hascombe zum Beispiel „Das Tal der Hexen“ und Wolborough übersetzt sich zu „Wolfs Hügel“.
Gründung von Grim’s Ditch

1558 - 1603
Die kleine Siedlung florierte und entwickelte sich prächtig unter der schützenden Hand der Gründerfamilien. Grim’s Ditch genoss einen guten Ruf und wurde mit Wohlstand und Frieden assoziiert. Zwar wurde das Land immer wieder von Unruhen gebeutelt, doch aufgrund seiner abgeschiedenen Lage blieb das Küstenstädtchen davon großteils unbehelligt. Doch unter der Herrschaft von Elisabeth I. änderte sich die Wahrnehmung der Menschen langsam. Die ersten Gerüchte, welche von grausamen Hexenprozessen und der Verfolgung von jedem, der mit dem Übernatürlichem im Bunde stand, berichteten, drangen auf die Insel vor. Der Neid und die Missgunst, die viele gegenüber den Bewohnern von Grim’s Ditch empfanden, gossen zusätzlich Öl ins Feuer und schon bald wurden auch hierzulande Stimmen laut, die behaupteten die Stadt stünde mit dem Teufel im Bunde.
Herrschaft von Elisabeth I.

1600 - 1655
Um diesen unruhigen Zeiten zu begegnen, war es nötig schwerwiegende Entscheidungen zu treffen. So sahen sich die Ravnos im Jahr 1600 das erste Mal gezwungen das System der Rotation einzuführen, wonach sich zu jeder Zeit nur noch ein unsterblicher Mitbegründer des Städtchens in der Gegend aufhalten sollte und für eine Periode von ungefähr 55 Jahren für den Schutz von ebenjenem sorgen sollte. Die Anwesenheit von fünf Unsterblichen lenkte zu viel Aufmerksamkeit auf Grim’s Ditch und erschwerte es die erhitzten Gemüter der Menschen zu beruhigen. So begann die Periode der ersten Rotation unter Erin, wohingegen die anderen vier Vampire Grim’s Ditch verlassen mussten.
Die erste Rotation unter Erin beginnt.

1642 - 1649
Mit den Jahren schienen sich die Gemüter der Menschen wieder zu beruhigen, doch dieser Zustand hielt nicht lange an. Der Beginn des English Civil War spaltete die Bevölkerung tief und ließ einen Riss, der nicht mehr repariert werden konnte, im Vertrauen der Menschen entstehen. Hungersnöte und Extremwetterereignisse plagten die Landbevölkerung ebenso wie die Bewohner der größeren Städte im ganzen Europa, das bisherige Weltbild schien bis in seine Grundfesten erschüttert zu werden. Diese instabile Situation war der ideale Nährboden für ein erneutes Aufkeimen der Angst vor Teufelspakten und jedem, der damit in Verbindung stand. Der Allianz blieb nichts anderes übrig, als die Hexen zu ihrem eigenen Schutz in die Schatten zu drängen. Doch aller Geheimhaltung zum Trotz machten die Unruhen und Hexenprozesse, welche bisher nur in der Umgebung um Grim’s Ditch stattfanden, auch vor den Grenzen der Stadt nicht Halt. In den folgenden Monaten schrumpfte die Hexenpopulation um mehr als 70,00 %, bis am Ende keine der Hexen, welche auf die Mitbegründer der Allianz zurückgingen, mehr übrig war. Auch das zerbrechliche Band, welches die Vampire mit den Werwölfen verband, konnte diese angespannte Zeit nicht überstehen und so blieben am Ende die Vampire als einzige der Gründerfamilien übrig.
English Civil War und Hexenprozesse

1655 - 1710
Die zweite Rotation unter Rex beginnt.

1710 - 1765
Die dritte Rotation unter Dante beginnt.

1765 - 1820
Die vierte Rotation unter Florice beginnt.

1820 - 1875
Die fünfte Rotation unter Geoffrey beginnt.

1875 - 1930
Die sechste Rotation unter Erin beginnt.

1930 - 1985
In den darauffolgenden Jahrhunderten konnte sich das Städtchen langsam wieder von den Folgen der Unruhen erholen. Obwohl die übernatürlichen Wesen sich von nun an gezwungen sahen im Geheimen zu leben, blieb Grim’s Ditch dennoch ein Zuhause für alle von ihnen. Als die einzigen verbliebenen Gründer machten es sich die Ravnos weiterhin zur Aufgabe die Stadt und ihre Bewohner zu schützen. Erst in den 80er Jahren kam es unter Rex Praetorius erneut zu Auseinandersetzungen innerhalb der Stadt. So löste er mit unbarmherziger Hand den Circle of the Unseen auf, welcher schon seit längerem durch die Entwicklung gewisser radikaler Tendenzen auffiel. Ob diese Entscheidung gerechtfertigt war oder aus dem tiefen Hass, den der Vampir dem Geschlecht der Hexen gegenüber hegte, resultierte, ist kaum zu beurteilen. Jedenfalls hatte auch der zweite Zirkel - der Lunar Coven - unter seiner Herrschaft unter restriktiven Regeln zu leiden und konnte kaum praktizieren.

1985 - 2040
Die bisher letzte Rotation führte Dante Edgecomb zurück nach Grim’s Ditch, welcher bereits seit 1985 um das Wohl der Stadt bemüht ist. Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist er wesentlich gemäßigter in seinen Einstellungen und lässt sich beim Fällen von Entscheidungen häufig von der Rationalität leiten. Unter ihm ist es dem Lunar Coven nun wieder möglich ohne schwerwiegende Einschränkungen Magie zu praktizieren, steht er doch den Hexen bei weitem nicht so ablehnend gegenüber. Dennoch konnte auch dieser Führungswechsel die Hexen, die vormals dem Circle of the Unseen angehörten, nicht besänftigen. Obwohl der Zirkel offiziell nach wie vor als aufgelöst gilt, formierte sich um die Jahrtausendwende eine Untergrundbewegung, welche motiviert von dem Ziel, die Stellung der Hexen wieder zu stärken und angetrieben von dem Hass gegen die alles beherrschenden Ravnos, nun schon seit mehreren Jahren aktiv ist und langsam eine beachtliche Zahl an Verbündeten um sich scharen kann. Der Zirkel schreckt bei der Erreichung seiner Ziele auch nicht davor zurück, auf schwarze Magie zurückzugreifen, was nicht zuletzt das gescheiterte Ritual gezeigt hat.