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Magie » Zauber und Rituale
Zauber und Rituale
Zauberbann für Junghexen
Die Gesellschaft der Hexen sieht vor, dass jedes ihrer Mitglieder nach bestem Wissen und Gewissen angelernt und ausgebildet werden muss. Dennoch ist nicht jedes Kind mit Hexenfähigkeiten in eine Familie von Hexern geboren oder wächst in einer von ihnen auf. In Zeiten von Adoption wächst dieses Phänomen und somit auch die Anforderung, diesen Kindern ein friedliches Leben sowie den sie umgebenden Erwachsenen Sicherheit zu bieten. Jede Hexe ist unmittelbar dazu aufgefordert, den aus der Erfahrung begründeten Zauberbann für Junghexen auszusprechen, sobald sie von der Existenz eines Hexenkindes ohne entsprechenden Hintergrund erfährt.

Hierbei unterbindet die wirkende Hexe die Fähigkeiten des Kindes. Frei werden sie erst mit Ende der Pubertät bzw. in der Regel zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr. Bis dato verlebt das Kind ein weitgehend magiefreies Leben und schützt somit sich und andere. Der Bann kann nur außerordentlich gebrochen werden, sofern die wirkende Hexe vor ursprünglicher Beendigung verstirbt.

Zum Ende der Wirkungszeit zeigen sich für gewöhnlich sukzessive immer mehr die Fähigkeiten, bis sie schließlich vollends durchbrechen. Es ist sehr außergewöhnlich, dass Hexen, die unter dem Zauberbann standen, auf einen Schlag mit ihren Fähigkeiten konfrontiert werden.
Rune der Geißelung
Seine Ursprünge hat die Praxis der Runenzeichnung bereits vor vielen Jahrhunderten. Damals noch als gängige Strafe, findet sie heute kaum noch Anklang. So benötigt das Zeichnen von Runen, insbesondere denen der Geißelung, große Mengen an Energie, die heutzutage nur noch an wenigen Orten aufgebracht werden kann. Viele der Knotenpunkte magischer Energien gingen in der Zeit der Industrialisierung verloren, die wachsende Infrastruktur störte die in Hexagrammen ausgebildeten Anker der Erde und beschnitten die Hexen in ihren Fähigkeiten. Heute finden sich nur noch einige wenige dieser magischen Orte und zum Sammeln von Energie bleibt nur noch das Channeln anderer. Mit dem Ausbleiben der nötigen Macht und wachsenden Allianzen bzw. der Unterdrückung der magischen Spezies verlor das Ritual an Bedeutung, sodass bis heute nur noch einige wenige ausgewählte Hexen dieses Wissen bereithalten.

Die Runen äußern sich als dunkle Male, die den Körper des übernatürlichen Wesens zieren. Sie sind die einzige Form von bleibendem Körperkult, die nicht der erhöhten Selbstheilung unterliegt. Einst dienten sie zur Strafe und, wie der Name vermuten lässt, Geißelung des Opfers. Das Ritual lehrte ihre Gegner das Fürchten und machte die Hexen zu einem ernstzunehmenden Gegner. So verursachen die Runen zunächst über mehrere Tage kaum aushaltbare Schmerzen, die selbst Körper und Geist erfahrener Vampire oder Werwölfe bis ans Äußerste fordern. Abhängig von Macht, Absicht und Ausführung des ausübenden Zirkels, braucht es zwischen fünf und vierzehn Tagen, bis der/die Gezeichnete wieder am aktiven Leben teilnehmen kann. Die wahre Tücke der Runen liegt jedoch in ihrer Langzeitwirkung: bis zu fünfzig Jahre bleiben sie bestehen und obgleich der anfängliche Schmerz immer weiter verblasst, hält er bis zum Ende vor. Er gleicht nunmehr einem unterbewussten Schmerz, der mehr den Geist als den Körper fordert. Nach maximal einem halben Jahrzehnt verblassen die Runen und mit ihnen die ihnen zu eigene Strafe.

Runen dürfen seit jeher nur an übernatürlichen Wesen angewendet werden und dienen der Bestrafung. Um eine leichte Ausprägung zu initialisieren, bedarf es mindestens zweier Hexen – in diesem Fall ist die Wirkung der Runung jedoch minimal. Idealerweise unterstützt ein Zirkel die ausführende Hexe und/oder das Ritual findet auf einem spirituellen Nexus statt. Heute ist das Wissen um die Praktik weitgehend verloren und wird ob seiner Gefahr für den Ausübenden geheimgehalten. So kostet es den Ausübenden nicht nur raue Mengen an eigener Energie, sondern birgt auch das Risiko zur Jagd, nachdem sich kein Vampir bzw. Werwolf gerne zeitlebens mit Schmerz konfrontiert sieht.

Die Praxis der Runen lässt sich nicht eindeutig in eine Art von Magie eingliedern. So zählt sie ursprünglich zur schwarzen Magie, da sie im eigentlichen Sinne zu Schadenszwecken angewandt wurden. Unterzieht sich ein übernatürliches Wesen diesem Ritual allerdings freiwillig und besitzt die ausführende Hexe keine weiteren negativen Absichten, zählt sie zur weißen Magie und zieht nicht die typischen Konsequenzen nach sich.
Magische Gegenstände
Grimoires
Der wohl wichtigste Gegenstand einer Hexenfamilie – und oft auch ganzer Hexenzirkel – sind die Hexenbücher, auch Grimoires genannt. Jene werden in der Regel von Generation zu Generation weitervererbt und mit dem Wissen über alle Zauber und Rituale gefüllt, die die Hexe während ihrer Lebzeit gesammelt hat. Noch heute finden sich Aufzeichnungen verschiedenster Zauber in zerfallenen, staubigen Büchern wieder, dessen Ursprung irgendwo in den vergangenen Jahrhunderten liegen muss. Bereits seit vielen Jahrhunderten ist es Tradition jeder praktizierenden Hexenfamilie ihre Aufzeichnungen aufzubewahren und der nächsten Generation zu übergeben, womit viele Grimoires reich bestückt und viele Generationen alt sind. Sie dienen als Wissensstütze und viele von ihnen beherbergen einzigartige Zauber und Rituale, entwickelt von ihren einstigen Besitzern. Die Grimoires selbst sind für gewöhnlich ausschließlich von Hexen lesbar und mit mächtigen Zauber versiegelt, die nur Nachfahren der eigenen Blutlinie lösen können, weshalb der Austausch von Grimoires nur selten Früchte trägt. Lediglich Anhängern des gemeinsamen Zirkels ist es möglich auf das Wissen jeder seiner Anhänger zurückzugreifen. Somit stellen die alten, staubigen Bücher nicht nur eine Verbindung zwischen den Verstorbenen und den Lebenden dar, sondern auch das wichtigste Gut einer jeden Hexe. Doch nicht jede Hexe besitzt nur ein einziges Grimoire, abhängig von der Größe der Familie, den Erfahrungen der Vorfahren und anderen Einflüssen sind viele Magierfamilien im Besitz zahlreicher Grimoires, alle unterschiedlicher Natur und doch aus einer Blutlinie.
Pendel
Das Pendeln zählt, wie die Herstellung von Tränken und Zaubersprüchen, zu den Basisfähigkeiten jeder Hexe. In ihr manifestiert sich sowohl bewusstes als auch unbewusstes Wissen und stellt damit eine mächtige, aber lang unterschätzte Technik dar. Pendel können aus unterschiedlichen Formen und Materialen bestehen:

Formen Materialien
Metall Holz Mineralien Sonstige
  • Kugelpendel
  • Tropfenpendel
  • Mimosa-Pendel
  • Spiralpendel
  • Chrom
  • Gold
  • Kupfer
  • Messing
  • Optalloy
  • Silber
  • Ahorn
  • Amarant
  • Ebenholz
  • Eibe
  • Eiche
  • Mahagoni
  • Teak
  • Walnuss
  • Amethyst
  • Bergkristall
  • Citrin
  • Hämatit
  • Herkimer-Diamant
  • Jade
  • Lapislazuli
  • Rosenquarz
  • Sugilith
  • Quecksilber
  • Glas
Zaubertränke
Sie belächeln die kleinen Fläschchen, die im Sonnenlicht so schön funkeln. Als homöopathischer Schnickschnack verschrien, glaubt kaum wirklich jemand an die Wirkung von den meist wirklich aus Kräutern und Beeren zusammengemischten Tinkturen. Doch wo in den esoterischen Läden die Touristen ihres Geldes völlig umsonst entledigt werden, gilt die Disziplin des Zaubertrankbrauens noch als altertümliche, aber äußerst nützliche Fähigkeit der Hexen. Bereits in grauen Urzeiten hat sie ihren Ursprung, die Zeit und Erfahrung erweiterte das Spektrum der Möglichkeiten und heute gibt es kaum einen Trank, der nicht die kleinen Probleme des Alltags beheben (oder verschlimmern) kann.

Jede Hexe erlernt das Handwerk dazu idealerweise in ihrem Zirkel, nur wenige erschließen sich die Fähigkeit dazu selbst. Es kostet einiges an Geduld und Erfahrung, da die Zusammensetzung der Tränke nicht intuitiv geschieht und jede falsche Zutat den Zaubertrank verändern oder ruinieren kann. Früher wurden sie noch in alten Hexenkesseln gebraut, heute tut es auch der gute Teflon-Schnellkochtopf. Vieles wurde innovativer, lediglich die Zutaten haben sich in all den Jahren und Jahrhunderten kaum verändert. So führt es die praktizierende Hexe immer wieder in die exotischsten Kräuterläden, um den Vorrat an Alraunen, Schweinefüßen und Molchaugen wieder aufzufüllen.

Die Wirkungsabsicht des Zaubertranks entscheidet darüber, ob die Herstellung weißer oder schwarzer Magie zugrunde liegt. So kann das Brauen eines Schönheitstranks, um sich selbst zu verbessern, zu schwarzer Magie zählen, da er zum eigenen Vorteil genutzt wird, während die Herstellung des Trankes für eine andere Person zu weißer Magie zählt. Das Herstellen von Giften oder Todestränken zählt jedoch ausnahmslos zu schwarzer Magie.

Beispiele für Zaubertränke können sein:
  • Verwandlungstrank (Menschen/Tiere vergrößern, verkleinern, altern, verjüngen)
  • Stärkungstrank (körperliche Kraft, Ausdauer)
  • Schönheitstrank
  • Heiltrank
  • Wahrheitstrank
  • Liebestrank
  • Glückstrank
  • Vergesslichkeitstrank
  • Gift
  • Todestrank
  • ...