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What strange creatures brothers are
Status Art des Gesuchs Altersspanne Rasse Avatarperson
frei Familie 17-18 Mensch Aimee Lou Wood
34 Jahre Buchhaltung & Verkauf Lantern Close Mensch keine Begabung ohne Zugehörigkeit Belle Gemischtposter mehr als 2 000 Zeichen
#1
Miles, bei ihm ist sich die Menschheit einig: Männer wie er sind eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Die Ursachen dafür sind vielfältig, die Vertreter rar gesät. Sie sind die Türaufhalter, die, die die älteren Mitbürger respektvoll grüßen, die stets gut gekleideten Gentlemen, die Belesenen, die man sich in ihrem Ohrsessel mit einer Pfeife im Mundwinkel und einem Abendmantel vorstellt und wahrscheinlich Recht damit behält, die, die über Themen wie Wirtschaft, Börse und Politik bestens Bescheid wissen, die, die sich jede Mutter einer Tochter als Schwiegersohn wünscht. Böse Zungen nennen sie spießig und Miles lächelt darüber nur milde. Wie so oft. Viele Dinge touchieren gerade mal seine distinguierte Oberfläche. Er ist ein einfacher Mann, ein Arbeitnehmer wie viele, der seinem Tagwerk ohne Murren und Knurren nachgeht. Gewissenhaft und von einer ganz autarken Besonnenheit geprägt, ist das aber nur ein Teil seiner Persönlichkeit. Mister Marlow ist bei Weitem kein so perfekter Vertreter des Gentilhommes wie man gerne annimmt. Vielleicht ist es die leichte Jovialität in seinem Lachen, der selbstverliebte Blick in seine Spiegelung im Schaufenster des Bäckers oder die Wochenenden, wo er weit und breit nicht zu finden ist, die ihn verraten. Doch wehe dem, der etwas Schlechtes sagt: Wenn Miles so viel Savoir Vivre an den Tag legt, dann hat er das von seinem Elternhaus mitgegeben bekommen. Und der Matriarchin Marlow sollte man besser nicht in die Parade fahren.
I don't care if it hurts, I wanna have control
I want a perfect body, I want a perfect soul
I want you to notice When I'm not around
So fuckin' special
I wish, I was special

Karen Souza - Creep
Miles hat zu dir immer gesagt: „Was für komische Kreaturen Brüder nur sind!“ – Und dann hat er gezwinkert. Später hast Du herausgefunden, dass es ein Zitat von Jane Austen ist. Für dich war dein großer Bruder immer ein Rätselmeister, ein Geschichtenerzähler und irgendwo auch eine Gestalt in deiner Fantasie, denn euch trennen rund 17 Jahre und einen Großteil deiner Kindheit und frühen Jugend war Miles fort; erst zum Studieren, dann wegen der Arbeit. Er kam nur gelegentlich heim, worauf Du dich immer freutest, aber Du fürchtetest immer den Tag, da er wieder ging. Denn mit jedem Tag, den er da war, wurde eure Mutter gereizter, was dich anging. Verstanden hast Du es nie, oftmals war es für dich schier unmöglich, etwas richtig zu machen. Wenn er dann wieder fort war, war eure Mutter regelrecht krank – und es dauerte eine ganze Weile, bis sie wieder normal wurde. Du betonst gerne, dass sie keine furchtbare Mutter ist. Du betonst auch gerne, wie viel besser es dir gefällt, dass dein Bruder seit ein paar Jahren wieder hier ist. Auch, wenn das bedeutet, dass der Vergleich zwischen dir und dem Goldjungen gewissermaßen nie pausiert. Du siehst, wie es Miles sauer aufstößt. Nicht selten gibt es deinetwegen Streit, oft verkriechst Du dich dann im Buchladen oder auf Miles‘ Couch, wo dir die Katze, die ihm zugelaufen ist, versöhnlich ins Ohr schnurrt.
Du könntest dich auf den Kopf stellen, Nicky, und das würde nichts ändern. Und an manchen Tagen, da erträgst Du auch Miles‘ routiniertes Lächeln und seine nachgiebige Art nicht, wenn eure Mutter wieder ihren Spleen ausleben muss, sich selbst zu profilieren. Deinem Schulabschluss fieberst Du entgegen, denn dann kannst Du vielleicht endlich gehen. So ein richtiger Teenager sein, das darfst Du hier nicht sein. Und seit Miles da ist, traut sich auch keiner mehr so richtig, dich nach einem Date zu fragen. Also sitzt Du nicht selten im Schaufenster des Buchladens und seufzt in deinen Cappuccino mit Vanillearoma – und selbst für den würde dich deine Mutter kritisieren. Deswegen hast Du dir auch vorgenommen, ihn so oft wie möglich zu trinken.
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Mensch
Miles Marlow
Miles hier, Miles da. Super hier, großartig da. Herausragend! Spitzenklasse. Man kann gar nicht so viel in sich reinstopfen, wie man brechen möchte. Manchmal sitzt Du beim Abendessen, stocherst in dem grünen Gemüsezeug und wirst ganz still, während deine Mutter wieder erzählt, was sie heute mit Miles gesprochen hat. Du kannst dir das Gespräch bildlich vorstellen: Deine Mutter überschwänglich, Miles kurz angebunden. Wahrscheinlich lehnte er dabei an einem Laternenmast oder so, mit einem Jackett und einem Leinenhemd, wenn es warm ist, ist irgendwie nur so halb da, gibt ihr Recht und lacht, während seine Augen einem vorbeifahrenden Auto folgen. Du fragst dich dann, ob er sich vielleicht wünschen würde, wieder angefahren zu werden in dem Moment. Du könntest es verstehen, alles war besser, als diese Gespräche mit ihr, wo sie auf ihrer eigenen Schleimspur fast ausrutscht. Dann fühlst Du dich ein bisschen schuldig, weil Miles ja nur wegen einem Autounfall überhaupt zurückkam. Erst wurde es schlimmer, dann wieder normal. Von besser brauchen wir nicht reden – obwohl es natürlich schön ist, ihn hier zu haben. Er hilft dir, er beschützt dich. Auch vor den Gefahren, die beispielsweise von süßen Jungs ausgeht. (Ätzend!) Gleichzeitig beschützt Du ihn vor den lauernden Single-Ladies und ihren heiratsenthusiastischen Müttern, die dich nach ihm ausfragen. Haarsträubende Geschichten denkst Du dir aus. Von der Monobraue bis zum Zahnersatz, von Freundinnen in weit entfernten Städten und entsetzlichem Schnarchen – das wird dir wohl niemals langweilig werden.
Armie Hammer
Buchhalter
34 Jahre
Mensch
Monique Marlow
Kopf hoch, Nicky. Setz dich gerade hin, Nicky. Und zieh dir bitte was anderes an, Nicky. Wie lief überhaupt deine Schulaufgabe, Nicky? Du weißt, Du musst lernen, Nicky, denn dein Bruder blahblahblah blah blah blahaaaa… Mental machst Du ein Kreuzchen in dem Feld mit „Akademischer Picasso vs. Taubes Nüsschen“ drauf und beißt dir auf die Lippe, um nicht lauthals Bingo zu rufen. In gewisser Weise ist dir klar, dass deine Mutter es nicht böse meint – oder nicht checkt, dass sie eine bösartige Ader hat. Das ist wie so ein umgedrehter Ödipus-Komplex bei, sie merkts gar nicht, glaubst Du; und dann beißt Du dir erneut auf die Lippe, was deine Mutter natürlich wieder kritisieren muss, weil sie sonst vielleicht platzt. Würde jedenfalls helfen, die ganze heiße Luft mal abzulassen. Dass Du sehr viel cleverer bist, als sie meint, sieht sie nicht. Und Du zweifelst auch manchmal daran, verfängst dich dann in deinen eigenen Gedanken, dass nur Buchstabenmemory deinen Mund verlässt. Das macht nichts leichter für dich, ist klar. Du hast Pläne, du hast Wünsche – und den Drang, endlich irgendwas zu verändern. Du wirst bald achtzehn Jahre alt. Du möchtest ernstgenommen werden. Und nicht, wenn dir mal der Geduldsfaden reißt, mit einem „Kindchen, beruhige dich“ abgewimmelt werden. Einen Scheiß wirst Du dich beruhigen!
Aimee Lou Wood
Schülerin
17 Jahre
That's me in the corner
That's me in the spot-light
Losing my religion
Trying to keep up with you - and I don't know if I can do it
Oh, no, I've said too much
I haven't said enough
I thought that I heard you laughing, I thought that I heard you sing
I think, I thought, I saw you try

Jacqui Naylor - Losing My Religion
Hello! ♥
Gesucht wird, wie hoffentlich aus dem Geschwafel hervorgegangen ist, die kleine Schwester meines Charakters Miles Marlow. Sie ist das ungeplante Nachzüglerkind und definitiv eine tragische Gestalt, die aufgrund ihres eigentlich sanften Wesens sehr viel mehr erduldet, als sie müsste. Gefangen in den engmaschigen familiären Konstrukten und der Kleinstadt Grim’s Ditch sehnt sie sich nach einem Befreiungsschlag, der über den Konsum zuckerhaltiger Koffeingebräue hinausgeht. Dass ihr Bruder auch unglücklich mit der Situation ist (hint: Vergleiche Songtexte oben und hier), ist vielleicht ein Ansatzpunkt, den wir nutzen können. Ich würde mich dahingehend freuen, wenn sich jemand fände, der genau diesen Zwiespalt zwischen kleinbürgerlicher Gefallsucht und dem Streben nach Autarkie in Nicky mit Tiefgang und Witz Ausdruck verleihen möchte. In diesem Zuge wünsche ich mir, dass Monique auch eigenständig ins Inplay integriert wird. An Anschluss soll es nicht mangeln (bspw. für Plotting mit der gleichaltrigen Carson) - und bei etwaigen Gesuchswünschen helfe ich natürlich gerne mit. Ich freue mich darauf, diese Geschwisterkonstellation zu bespielen – sicherlich können beide noch viel voneinander lernen, das über Jazz Noir und Literatur hinausgeht.
Wichtig wäre noch, dass die Gesuchte demnächst im Inplay ihren Schulabschluss erlangt. Also besteht unmittelbar die Chance, hier ihre Zukunft direkt zu gestalten. (: Was die Avatarperson angeht, sind wir relativ ungebunden, Aimee fände ich allerdings sehr passend und behalte mir dahingehend ein Vetorecht vor. Alter und Nachname stehen weiterhin fest.
Es ist mir persönlich sehr wichtig, dass wir uns bei Interesse an Nicky kennenlernen – eine gute Anbindung an meine Playpartner ist für mich absolut essentiell. Daher setze ich Discord voraus; gerne kannst Du mich dort unter bielski#1104 anschreiben oder dem Foren-Discord beitreten. Da ich ein flexibler Poster bin, was Frequenz und Zeichenzahl angeht, sollte unser Austausch einfach stimmen. (: Ich freue mich auf jede Interessensbekundung!
sonstiges
magica umbra
  • Das Magica Umbra ist ein Fantasy-RPG-Forum.
  • Das Rating liegt bei L3S3V3 mit einer Empfehlung ab 18 Jahren.
  • Das Spielprinzip folgt der Szenentrennung.
  • Der Spielort ist Grim's Ditch, eine fiktive Kleinstadt in Cornwall, UK.

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Inlinemoderation Beitragsmoderation