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Löschungen
843 Jahre Eigentümer Shincliffe Street Vampir sieht aus wie 53 Jahre Ravnos Berrie Langsamposter mehr als 2 000 Zeichen
#11
Zugegeben verkörpert der Hüne nicht das pure Leben, zeichnet das Lächeln doch eher selten sein Gesicht und ist zumeist dem Umstand geschuldet, dass er sich auf Kosten anderer amüsiert. Doch entgegen der landläufigen Meinung besticht Dante weder durch Pessimismus, noch durch Melancholie. Mehr als acht Jahrhunderte besaß er Zeit um sich mit dem niemals endenden Leben zu arrangieren, die Vor- und Nachteile schätzen zu lernen und das Beste aus dem Leben zu ziehen, das man ihm ohne zu fragen aufgedrückt hatte. Als erwachsener Mann war er vor so langer Zeit mit vielen Freunden und Kameraden in den Kreuzzug gezogen und als ein Opfer von tausend anderen betrauert. Niemals hätte er erwägen können, eine zweite Chance zu erhalten – die er bis heute gewissenhaft mit sich trägt. Dante ist kein Mann vieler Worte, weiß jedoch immer zur richtigen Zeit das passende zu erwähnen. Er liebt die Kultur und das Leben fremder Kulturen und obwohl kein Land dieser Welt den selben Wert in seinem Herzen füllen kann, wie Grim's Ditch, so zieht es ihn immer wieder in die Weite, wenn seine Zeit gekommen ist. Der Vampir gilt als loyaler und vernünftiger Mann, niemand, der mit dem Kopf durch die Wand geht. Lieber wartet er einen Moment zu lang um sich gewiss zu sein, als blind in sein Verderben zu rennen. Nichtsdestotrotz scheint unter der Oberfläche des Mannes so viel mehr Potenzial zu brodeln, das lieber nicht ausgeschöpft und provoziert würde.
Freiwillige Löschung
- Egle Aldona
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258 Jahre Buchhalter Lantern Close Thomas Erskine sieht aus wie 30 Jahre Ravnos Nika Gemischtposter mehr als 2 000 Zeichen
#12
Geboren im “Annus Mirabilis“ des Siebenjährigen Krieges hatte seine Mutter gedacht, er sei vom Glück gesegnet. Mit sechs Jahren wäre er beinahe an Scharlach gestorben, fünf Jahre später wurde er von einer zurücksetzenden Kutsche erdrückt, auf der Überfahrt nach Indien erkrankte er an einer Lungenentzündung, mit zwanzig Jahren stand er selbst in Mitten eines Krieges und dachte er könne nicht sterben. Das gefällt Emil. Es lappt angenehm ins Irrationale. Es war nicht er, sondern Rex Praetorius, der ihn nicht hatte gehen lassen können: fort, weg, aus dem Leben. Emil rechnet nach, wie lange er bereits tot ist: mehr als zweihundert Jahre. Das kegelt ihn kurz aus der Spur. Es ist ein Beziehungsgeflecht aus Schlieren und Flecken, dass ihn in all den Jahren an den anderen Vampir gebunden hat. Und an seine Vertrauten. Die Zuneigung, die er für sie empfindet, legt den Gedanken an die Möglichkeit des Wortes Familie nahe. Deswegen ist er ihnen auch diesmal in dieses schlimmstille Städtchen gefolgt, in dem jeder Neuankömmling eine Sensation ist und sein Name Thomas Erskine lautet, der ganz und gar mittelmäßige Buchhalter von Robert Houk.
Freiwillige Löschung
- Lisanna Forsyth
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33 Jahre Briefträgerin Wolborough Street Mensch keine Begabung ohne Zugehörigkeit Berrie Langsamposter ca. 2 000 Zeichen
#13
“Sind das Kaffeeflecken auf meinem Brief?” Berechtigte Frage, offensichtliche Antwort. Mit einem schrägen Lächeln zuckt Ivy mit den Schultern, die Erinnerung an den umgestürzten Kaffeebecher ist längst verblasst. Sowas kann schon Mal passieren, so im stressigen Alltag einer Briefträgerin. Da muss man schließlich den ganzen Tag auf dem Rad rumbringen, den Leuten ihre Zeitschriftenabos vor die Tür legen und sich von tollwütigen Hunden anfallen lassen. “Man”, das ist Ivy. Ivy Rosewarne. Ein melodischer Name, doch Dinge wie Idylle sucht man bei den Rosewarnes eindeutig vergeblich. Vor Jahren sind sie zugezogen, man erinnert sich eigentlich kaum noch. Sie haben sich so schnell eingelebt, man könnte glauben, Ivy - pardon, Queenie - gehöre mit zum alten Eisen. Benimmt sich zwar mit 33 noch wie 15 (Peniswitze, kommt raus, ihr braucht euch nicht zu verstecken, hihihi), aber wer kann ihr das übelnehmen bei diesem mitreißenden Lachen. Die Rosewarnes, die muss man eben mögen.
Fehlende Bewerbung
- Lola King
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15 Jahre Schülerin Lantern Close Mensch keine Begabung ohne Zugehörigkeit Berrie Langsamposter mehr als 2 000 Zeichen
#14
Es klappert, klirrt und klingelt, das sonore Brummen begleitet jeden ihrer Schritte. Nur widerwillig schaut sie hoch, schiebt das EMF-Gerät zurück in die Jackentasche und begegnet einer Energie in ihrem Gegenüber, die sie selbst nur beschwerlich aufbringen mag. Helena spürt die langen Blicke, im Rücken und im Gesicht. Das verschmitzte Grinsen, hochgespielte Augenbrauen und die Stimme wie ein Baby. Unglaube. Die Pubertät hat ihr mitgespielt, Pickel, Periode und Penner – die drei großen Ps, die ihr in aller Penetranz jeden Tag nachhängen. Sie wird angerempelt, erst links, dann rechts und im nächsten Moment verteilen sich die Blätter bereits auf dem Boden zu ihren Füßen. Es ist nicht leicht, so auf der untersten Sprosse der Beliebtheitsleiter in der Schule – ein Konzept, das ihr absolut zuwider ist, was sie wohl genau an der Stelle hält, an der sie sich befindet. Nicht ganz unerheblichen Einfluss auf ihre nicht vorhandene Beliebtheit hat wohl auch ihr festes Beharren auf die Tatsache, dass sie alle von Geistern umgeben seien. Area 51 war gestern, die Ghostbusters sind real! Fußabdrücke auf den Blättern zeigen ihr ihren Platz und Helena schweigt. Der Gong ruft die Schüler zur Räson, Helena sammelt ihre Unterlagen ein, doch sie fühlen sich nicht so schwer an, wie das Gefühl der Unwissenheit. Helena hasst Unwissenheit. Die Nase in den Büchern, so kennt man die 15-Jährige. Doch kein Buch der Welt kann ihr Antwort auf das geben, was vor ihrer aller Augen geschieht.
Fehlende Bewerbung
- Meadow Merryfair
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674 Jahre Völkerrechtlerin Harrow Hill Drive Vampir sieht aus wie 37 Jahre ohne Zugehörigkeit Berrie Langsamposter mehr als 2 000 Zeichen
#15
Elend liegt in ihren Augen, begleitet sie auf Schritt und Tritt. Stumme Schreie in den Ohren, die Grausamkeit ein ewiger Begleiter. Jahrhunderte des Leids liegen hinter ihr und noch weitere in allzu naher Zukunft. Tage, Wochen, Monate und Jahre voll von Ungerechtigkeit, der Krieg eilt ihr nach, so schnell sie auch zu fliehen vermag. Die Wurzeln im Dreck und Morast des aufstrebenden Vilnius des 14. Jahrhunderts wissend, verabschiedete sie sich mit ihrem Leben von all den menschlichen Banden, von ihrem Namen, von Liudmīna, der unverheirateten Magd, dem Bastard. Was blieb, war die andauernde Suche nach einem Zuhause, nach dem Gefühl von angekommen-sein. Eglė bereiste die Welt, stets getrieben, auf der Suche nach dem Frieden – innerlich und äußerlich, um ihn in der Erfüllung der ihr einst verwehrten Rechte auf Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Es gleicht einer düsteren Komödie, dass nun ausgerechnet ein Vampir für die Rechte der verschiedenen (Menschen-)Völker einsteht, wo die Zeit des Volkes „Homo sapiens“ doch vermeintlich längst gezählt ist. Doch wo bleibt die Gerechtigkeit, in dessen Name sie einsteht, wenn der eigene Gefährte nach über 670 Jahren seine vermeintliche Unsterblichkeit verliert? Sie strauchelt, bis sie fällt. Und mit ihr alle Überzeugungen.
Fehlende Bewerbung
- Meadow Merryfair
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258 Jahre Buchhalter Lantern Close Thomas Erskine sieht aus wie 30 Jahre Ravnos Nika Gemischtposter mehr als 2 000 Zeichen
#16
Geboren im “Annus Mirabilis“ des Siebenjährigen Krieges hatte seine Mutter gedacht, er sei vom Glück gesegnet. Mit sechs Jahren wäre er beinahe an Scharlach gestorben, fünf Jahre später wurde er von einer zurücksetzenden Kutsche erdrückt, auf der Überfahrt nach Indien erkrankte er an einer Lungenentzündung, mit zwanzig Jahren stand er selbst in Mitten eines Krieges und dachte er könne nicht sterben. Das gefällt Emil. Es lappt angenehm ins Irrationale. Es war nicht er, sondern Rex Praetorius, der ihn nicht hatte gehen lassen können: fort, weg, aus dem Leben. Emil rechnet nach, wie lange er bereits tot ist: mehr als zweihundert Jahre. Das kegelt ihn kurz aus der Spur. Es ist ein Beziehungsgeflecht aus Schlieren und Flecken, dass ihn in all den Jahren an den anderen Vampir gebunden hat. Und an seine Vertrauten. Die Zuneigung, die er für sie empfindet, legt den Gedanken an die Möglichkeit des Wortes Familie nahe. Deswegen ist er ihnen auch diesmal in dieses schlimmstille Städtchen gefolgt, in dem jeder Neuankömmling eine Sensation ist und sein Name Thomas Erskine lautet, der ganz und gar mittelmäßige Buchhalter von Robert Houk.
Fehlende Bewerbung
- Skyler Brooks
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258 Jahre Buchhalter Lantern Close Thomas Erskine sieht aus wie 30 Jahre Ravnos Nika Gemischtposter mehr als 2 000 Zeichen
#17
Geboren im “Annus Mirabilis“ des Siebenjährigen Krieges hatte seine Mutter gedacht, er sei vom Glück gesegnet. Mit sechs Jahren wäre er beinahe an Scharlach gestorben, fünf Jahre später wurde er von einer zurücksetzenden Kutsche erdrückt, auf der Überfahrt nach Indien erkrankte er an einer Lungenentzündung, mit zwanzig Jahren stand er selbst in Mitten eines Krieges und dachte er könne nicht sterben. Das gefällt Emil. Es lappt angenehm ins Irrationale. Es war nicht er, sondern Rex Praetorius, der ihn nicht hatte gehen lassen können: fort, weg, aus dem Leben. Emil rechnet nach, wie lange er bereits tot ist: mehr als zweihundert Jahre. Das kegelt ihn kurz aus der Spur. Es ist ein Beziehungsgeflecht aus Schlieren und Flecken, dass ihn in all den Jahren an den anderen Vampir gebunden hat. Und an seine Vertrauten. Die Zuneigung, die er für sie empfindet, legt den Gedanken an die Möglichkeit des Wortes Familie nahe. Deswegen ist er ihnen auch diesmal in dieses schlimmstille Städtchen gefolgt, in dem jeder Neuankömmling eine Sensation ist und sein Name Thomas Erskine lautet, der ganz und gar mittelmäßige Buchhalter von Robert Houk.
Mit der Whitelist gelöscht
- Elaine Aldridge
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