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Achilles und die Schildkröte
Status Art des Gesuchs Altersspanne Rasse Avatarperson
frei Freundschaft 23-29 diverse verschiedene
28 Jahre Verkäuferin Fore Street Mensch Medium ohne Zugehörigkeit Belle Gemischtposter mehr als 2 000 Zeichen
#1
Geht es um Anna-Leigh Rosewarne, so hat sich die Gemeinschaft in Grim’s Ditch nach siebzehn Jahren einfach daran gewöhnt, dass sie da ist. Viel braucht man nicht erwarten, weder ein überschwängliches „Guten Morgen!“ im lokalen Einkaufsmarkt noch großen Einsatz beim Yoga im Sportverein. Die Totenstellung ist vermutlich die einzige Position, die sie wirklich mit vollem Einsatz mitmacht. Dann ist da noch diese Sache mit der Wohnung in der Fore Street, die sie vor rund einem Jahr angemietet hat – als ob die Straße nicht schon schlimm genug wäre, nein. Die Wohnung erstreckt sich über zwei Etagen und hat Charakter. Was als ambitioniertes Renovierungsprojekt begann, steht nun seit Monaten still und der Briefkasten quillt über, weil AL lieber bei Hotel Mama unterkommt. Das hat viele Vorteile – insbesondere hinsichtlich der Sache mit den Schlafstörungen, die einfach nicht aufhören wollen. Dass sie in Wahrheit ein Medium ist, käme der 28-Jährigen nie in den Sinn. Viel eher aber, die Kinder bei den Pfadfindern mit Horrorgeschichten an den Rande der Massenhysterie zu treiben. Ist auch wesentlich mehr Spaß, kann man nachvollziehen. Ähnlich leidenschaftlich ist sie nur noch, wenn es darum geht, sich in ihren besten Tiermotivpyjama zu schmeißen und sich mit ihren Schwestern zu betrinken. Alles in allem: Eine ernstzunehmende Erwachsene. Wir verstehen uns?
Whoever said it was easy, must have had it pretty good.
All that I know is
No matter how far away
This is the place we were made
I know every streetlight
And maybe the colors will fade
This is the place we were made
By the late nights
and fires on the beach
Made by the small town secrets we'd keep
All that I know is
No matter how far away
This is the place we were made
a dichotomy of believers and unbelievers
„In einem Wettlauf zwischen dem unwahrscheinlich schnellen Achilles und einer gewöhnlichen Schildkröte, so besagt es Zenon von Elea, wird es dem herausragenden Läufer niemals gelingen, das Tier einzuholen. Denn die Schildkröte hat einen Vorsprung erhalten und bis Achilles sie einholen kann, wird sie immer vorgerückt sein. Was Zenon nicht bedachte, ist, dass eine unendliche Reihe an vermeintlichen Vorsprüngen der Schildkröte eine unendliche Reihe von Wiederholungen erlaubt. Achilles wird die Schilkröte einholen.“ Stolz präsentiert James – oder Jimmy Quick, wie er zu seinem Missfallen immer noch genannt wird – die grafische Veranschaulichung seiner Aufgabe für die Jungpfadfinder in Grim’s Ditch. Anhand eines Modells sollen sie in Gruppenarbeit zu dem Ergebnis kommen.
Demonstrativ gähnt Anna-Leigh, die im Schneidersitz vor ihm auf dem Boden sitzt. „Ich weiß nicht… Also, ich hab‘ nicht unendlich Zeit – und bis die fertig damit sind, sind sie Rover.“ Hattie schürzt die Lippen, um nicht direkt loszuprusten. Freddie schaut demonstrativ in seinem Rucksack, als sei ihm soeben brennend eingefallen, dass er noch was suchen müsste. Luther kippelt auf seinem Stuhl und ist sichtlich amüsiert, während Piper aufsteht und in die Hände klatscht: „Wir könnten auch das Baumbestimmungsbuch erneuern!“ Einem Moment ist Stille, dann schallt es wie aus einem Munde: „Buuuh!“ Es brandet Gelächter auf und Piper setzt sich demotiviert auf den Boden. „Ihr wisst, was das bedeutet…“ Luther hört auf die Kippeln und schluckt schwer. „Wie viel?“ – „Ich fordere 5 Pfund von jedem von euch.“, erwidert Piper und grinst. „Und davon gehen wir jetzt ins Hangman’s. Schaut nicht so, ich habe euch alle Jimmys nächstes Referat erspart.“ Erst will James noch protestieren, fühlt sich dann aber ertappt und drückt die Kappe mit einem Lachen auf den Whiteboard-Marker. Es steht für alle definitiv außer Frage, dass das von Anfang an Pipers Plan gewesen sein musste. Wie immer rettet sie die Lage mit ihrem Scharfsinn – ganz abgesehen von James, der sie alle noch in den Schlaf reden würde. „Stark gemacht.“, sagt Hattie und grinst, ehe sie James am Handgelenk packt und mit sich schleift. „Komm, Achilles, Du kannst dich morgen wieder mit der Schildkröte streiten.“
information
Mensch
James Quickley
Irgendwann hat es sich so eingebürgert und niemand hat es in Frage stellt: James ist der Anführer. Zumindest war er das, als sie alle noch elendige Hosenscheißer waren. Er handelte sich irgendwann im Year 8 den Spitznamen Jimmy Quick ein und kämpft seit jeher dagegen an, als … nun, ja … schnell in allen Belangen zu gelten. Als es noch um seine Auffassungsgabe ging, war das cool, oder um seine athletischen Fähigkeiten – aber als die Mädels dann ein Thema wurden, kamen die Witze selbstverständlich auch hier nicht zu kurz (Pun intended?). Da er aber doch ein wirklich ansehnlicher Kerl ist, der sich nicht verstecken braucht, hat er’s nicht schwer im Leben. Oder fast nicht: Manchmal macht er es sich schwerer als nötig. Wie das eben ist, wenn man vorzugsweise immer im Recht sein möchte. Zu Teenagerzeiten hatte er eine Beziehung mit Anna-Leigh und manchmal kommt das alte Besitzdenken noch durch – obwohl er das wirklich nicht nötig hat. Ebenso wenig wie die Arbeit als Dachdecker, so die landläufige Meinung. Mit seinem Schulabschluss hätte er praktisch alles werden können. Da muss man sich wirklich fragen, was der eigentlich noch hier in der Provinz zu suchen hat…
William Moseley
Dachdecker (29 Jahre)
Werwolf
Hattie Freeman
Es gibt sicherlich viele Menschen, die Hattie Freeman für eine Kratzbürste halten. Möglicherweise ist es ihre direkte Ausdrucksweise und ihr prinzipielles Misstrauen der Welt gegenüber – sie findet die Bezeichnung jedenfalls absolut vermessen, klingt irgendwie nach Katze und als Wolf will man damit nicht verglichen werden. Das Geheimnis hütete sie mit aller Macht, doch bindet es sie auch an ihre Heimatstadt und an ihre Familie, die ihr mehr auf die Nerven geht als der ganze Rest dieses verschlafenen Nests. Dahingehend ist sie nicht unglücklich darüber, seit ihrem 8. Lebensjahr mit Piper befreundet zu sein und Luther, den sie seit Kindheitstagen einfach nur „Lu“ nennt, an ihrer Seite zu wissen. Sie ist eine gewissenhafte Person, loyal obendrein, aber ihre Zuneigung ist eher die harte als die sanfte Tour. Überraschenderweise kommt sie mit Kindern ausgezeichnet klar – vielleicht weil die ihren oftmals infantilen Humor auch nüchtern zum Brüllen komisch finden.
Diana Silvers
Barista (28 Jahre)
Mensch
Piper Shaw
Während sie nicht nur schlau ist, ist Piper auch gütig und liebt Harmonie. Es verwundert nicht, dass sie das Mobbing-Strafglas eingeführt hat – eine Art Gemeinschaftskasse, in die jeder etwas einzahlen muss, wenn er ein Mitglied des Freundeskreises niedermacht. Der höchste, eingezahlte Betrag von ein Hundert Pfund ist bisher übrigens ungeklärten Ursprungs – irgendwer hat da mit irgendwem einen Deal und die Gruppe ein wenig reicher gemacht. Das war Teil des Budgets für einen Wochenendausflug, also hat sich auch niemand beschwert. Piper ist die Herrin über die Finanzen und so auch in ihrem Ehrenamt immer daran interessiert, dass die Ressourcen sinnvoll eingesetzt werden. Ihre lebensfrohe Natur überspielt jedoch ein entscheidendes Kapitel: Pipers Liebesleben. Während sie es nie thematisieren möchte, gäbe es da schon etwas, was sie der Gruppe sagen müsste… Aber das bringt sie nicht fertig. Und wenn sie das mit ins Grab nimmt, sei es drum. Möglicherweise ist das auch der Grund, warum sie nicht einfach ihre Koffer schon vor Jahren gepackt hat.
Beanie Feldstein
Servicepersonal im Saltwater (28 Jahre)
Mensch
Luther Whitaker
Namentlich eigentlich Luther Whitaker-Dvorak ist Lu der Exot in der Runde. An ihm ist wahrscheinlich ein Maskenbildner oder ein Stylist oder dergleichen verloren gegangen – keine Frage. Dass das für so einiges Gerede rund um seine Sexualität gesorgt hat, war irgendwie klar. Doch Luther wäre nicht Luther, wenn er nicht am nächsten Tag mit der Primaballerina der Schule an seinem Arm aufgelaufen wäre. Immer für eine Überraschung gut, der Lu. Außerdem ist er wohl der Entspannte der Runde und lässt sich von nichts so schnell aus der Ruhe bringen. Auch in schwierigen Situationen behält er einen kühlen Kopf; ihm kann man sein Herz ausschütten und am Ende einen guten Ratschlag erhalten. Selbstverständlich hat auch Luther Sorgen – nicht zuletzt der tragische Tod seines Cousins Carl war ein herber Rückschlag für ihn. Doch dem wahrscheinlich nicht genug. Nur seine engsten Freunde wissen um die Dinge, die Lu hinter seinem fröhlichen Gesicht wirklich beschäftigen.
Olly Alexander
Billeteur (29 Jahre)
Mensch
Freddie Quickley
Ja, und dann gibt es noch das Küken der Runde. Dieses ist kein geringerer als der herzerweichend bezaubernde Freddie, dessen Mutter darauf besteht, dass er eigentlich Frederick heißt. Das klingt aber gefährlich nach Rick oder Dick und das zusammen mit Quick – ah, no, thank you, but seriously: No. Selbstverständlich wäre es ihm lieber, wenn man ihn mal ernstnehmen würde – insbesondere von einer Person aus der Gruppe würde er es sich wünschen und die ist nicht sein älterer Bruder James, der ihn erst mit den Leuten vertraut machte. Schnell rutschte Freddie in eine undankbare Mitläuferrolle, die ihn so gar zu Freudensprüngen animiert. Ebenso wenig, dass man seine Vermutungen zum Übernatürlichen nicht für voll nimmt – er solle endlich erwachsen werden, sagen sie ihm dann. Ein Satz, den er nicht mehr hören kann. Irgendwann ist das Maß voll und vielleicht wird er ja der Erste sein, der einfach mal geht. Eine Überlegung, die alle hatten, das weiß er, aber jeden Tag steht er davor, sie als Erster in die Tat umzusetzen. Oder zumindest fast. Alleine wird Freddie nämlich nicht gehen.
Colin Ford
Elektroniker (23 Jahre)
Be prepared!
Oder so ähnlich. Die Hand zum Gruße erhoben und so weiter. Das hier ist die Immer-noch-da-Generation der Pfadfinder, (fast) alle Ende der 80er geboren und dann irgendwie im kaffigsten Nest weit und breit stecken geblieben. Manch einer von ihnen selbst verschuldet, ein anderer schlichtweg dazu gezwungen - die Schicksale könnten nicht verschiedener sein. Doch es trifft sie das Glück im Unglück: Schon zu Schulzeiten waren sie alle Freunde. Mal mehr, mal weniger. Zu ihnen gehört auch mein Charakter, Anna-Leigh, deren Freundeskreis ich mit diesem Gesuch gerne vervollständigen würde. Zu den zwischenmenschlichen Beziehungen habe ich so einige Ideen in petto und außerdem habe ich natürlich auch überlegt, was so für ein wenig (oder ein wenig mehr) Wirbel sorgen könnte. Insbesondere dadurch, dass sich mit Hattie ein Werwolf unter ihnen befindet und unser Forenplot nicht unbedingt harmlos vonstattengehen wird. Eine Sache, die auch die Pfadfinder und ihre Aktivitäten betreffen wird.
Prinzipiell ist es freigestellt, die Avatarpersonen selbst zu wählen - auch bin ich bei nicht allen Namen festgelegt, erlaube mir allerdings ein Veto, da einige Details doch essentiell sind. Das können wir aber bei Interesse gerne über Discord besprechen. Diese Kontaktmöglichkeit setze ich voraus, damit Interessierte sowohl mich als auch unsere Foren-Community gut kennenlernen können. Vernetzung ist auf dem Land einfach das A und O, da kannste dich auf den Kopf stellen und es wird nichts ändern! An Anschluss wird es jedenfalls nicht mangeln.
In diesem Sinne: Vergesst euer Pfadfinderversprechen nicht - and help a girl out!
magica umbra
  • Das Magica Umbra ist ein Fantasy-RPG-Forum.
  • Das Rating liegt bei L3S3V3 mit einer Empfehlung ab 18 Jahren.
  • Das Spielprinzip folgt der Szenentrennung.
  • Der Spielort ist Grim's Ditch, eine fiktive Kleinstadt in Cornwall, UK.
Zum Gesuch
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Sarah
keine Angabe keine Angabe keine Angabe keine Angabe keine Angabe keine Angabe keine Angabe keine Angabe keine Angabe
#2
Hattie Freeman klingt so unheimlich liebenswert, die würd ich gern einmal mit Schleifchen verpackt mitnehmen. <3
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28 Jahre Verkäuferin Fore Street Mensch Medium ohne Zugehörigkeit Belle Gemischtposter mehr als 2 000 Zeichen
#3
Geht es um Anna-Leigh Rosewarne, so hat sich die Gemeinschaft in Grim’s Ditch nach siebzehn Jahren einfach daran gewöhnt, dass sie da ist. Viel braucht man nicht erwarten, weder ein überschwängliches „Guten Morgen!“ im lokalen Einkaufsmarkt noch großen Einsatz beim Yoga im Sportverein. Die Totenstellung ist vermutlich die einzige Position, die sie wirklich mit vollem Einsatz mitmacht. Dann ist da noch diese Sache mit der Wohnung in der Fore Street, die sie vor rund einem Jahr angemietet hat – als ob die Straße nicht schon schlimm genug wäre, nein. Die Wohnung erstreckt sich über zwei Etagen und hat Charakter. Was als ambitioniertes Renovierungsprojekt begann, steht nun seit Monaten still und der Briefkasten quillt über, weil AL lieber bei Hotel Mama unterkommt. Das hat viele Vorteile – insbesondere hinsichtlich der Sache mit den Schlafstörungen, die einfach nicht aufhören wollen. Dass sie in Wahrheit ein Medium ist, käme der 28-Jährigen nie in den Sinn. Viel eher aber, die Kinder bei den Pfadfindern mit Horrorgeschichten an den Rande der Massenhysterie zu treiben. Ist auch wesentlich mehr Spaß, kann man nachvollziehen. Ähnlich leidenschaftlich ist sie nur noch, wenn es darum geht, sich in ihren besten Tiermotivpyjama zu schmeißen und sich mit ihren Schwestern zu betrinken. Alles in allem: Eine ernstzunehmende Erwachsene. Wir verstehen uns?
Whoever said it was easy, must have had it pretty good.
Ja, also, wer kann da 'Nein' sagen? Sie soll dir gehören (das Schleifchen fand sie doof) und ist reserviert. love
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