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The Haunting of Scrathgate Manor
Status Art des Gesuchs Altersspanne Rasse Avatarperson
teilweise vergeben Familie 17 - 46 Jahre Mensch diverse
keine Angabe keine Angabe keine Angabe keine Angabe keine Angabe keine Angabe keine Angabe keine Angabe keine Angabe
#1
Erst vor wenigen Wochen sind die Andrews in das historische Herrenhaus an der Scrathgate Street eingezogen. Neben der Tür hängt ein Messingschild auf dem der Name des Hauses - Scrathgate Manor - eingraviert ist und die dunklen Steine bilden einen herrlichen Kontrast zu dem postkartenblauen Himmel, der sich über Grim's Ditch spannt. Wie in der Internetannonce. Doch die Stadt scheint ein seltsames Schweigen zu umgeben, die Bewohner reagieren feindselig auf die Andrews und keiner von ihnen ist zur House Warming Party erschienen. Langsam wird auch den Andrews klar, dass mit diesem Haus irgendetwas nicht stimmt. Nachts sind Schritte auf dem Dachboden zu hören, nicht selten beschwert Carson sich darüber, dass ihr kalt ist, obwohl das Thermostat auf 24 Grad eingestellt ist und hin und wieder - auch wenn es keiner zugibt - scheint eine Gestalt in ihren Augenwinkel vorbeizuhuschen und das Schweigen der Stadtbewohner scheint auf einmal Sinn zu ergeben.
informations
Mensch
Jesse Andrews
Die letzten fünfundzwanzig Jahre hat Jesse auf der Überholspur verbracht; vorbei an den träge marschierenden Menschen, die sich durchs Leben schleppen, als fehlte es ihnen an der zündenden Idee, was sie als nächstes tun wollten. Ihm sind solche Probleme fremd. Nach der Schule an die Uni und Jurastudium, danach mehrere Jahre in einer großen Kanzlei, dann vor fünf Jahren das Richteramt. Am Handgelenk trägt er eine Omega statt der protzigen Rolex, immerhin hat er nichts zu kompensieren und im Schrank hängen die Hemden von Tom Ford. Ein Leben wie aus dem Lifestylekatalog. Dazu die schöne, liebevolle Frau am Arm und zwei Kinder, die-; Eigentlich hat er keine Ahnung, was für Menschen seine Kinder sind. Klar geworden ist ihm das erst vor sechs Monaten, als er wegen eines Nervenzusammenbruchs mehrere Wochen in der Klinik verbracht hat. Diagnose Burnout. Dabei hatte er immer gedacht er stünde über solchen Lappalien. Die Ärzte legten ihm einen Lebenswandel nahe, Rosie schien von dieser Idee übermäßig begeistert zu sein. Sie war auch diejenige, die das Haus an der Scratgate Lane im Internet fand und den Makler kontaktierte. Warum ein Haus in der Lage zu so einem Spottpreis verkauft wurde, irritierte ihn schon damals, aber Rosie wollte davon nichts hören und auch heute wehrt sie jede Kritik bezüglich des Hauses ab. Er solle lieber ein paar Löcher am Golfplatz spielen oder mit dem Boot aufs Meer rausfahren, das wäre gesund für ihn, sagt sie, wenn er sich zum zu vielten Mal wundert, wieso das Licht im Flur flackert, obwohl sie die Elektrik mehrmals prüfen lassen haben. Also tut er genau das, was sie sagt und versucht nicht darüber nachzudenken, dass der Job als Rechtsgutachter in Penzance der Tiefpunkt seiner Karriere ist und Grim’s Ditch eine Flecken ohne jegliche Perspektive.
Ioan Gruffud?
Rechtsgutachter (46 Jahre)
Mensch
Rosie Andrews
Rosie war froh darüber gewesen, dass ihr Mann einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte. Nie würde sie das laut aussprechen, aber das machte es nicht weniger wahr. Seit Jahren spürte sie diese Wut in ihrem Inneren. Wut darüber, dass Jesse sie alleine ließ mit der Erziehung der Kinder, dass er sich nicht für ihr gemeinsames Leben interessierte und vor allem Wut darüber, dass sein Leben nicht nur daraus bestand sich Sorgen um die Zukunft der Kinder zu machen und die Fassade einer perfekten Familie aufrechtzuerhalten. Rosie liebt ihre Kinder, das tut sie wirklich, aber sie beneidete ihren Mann bis aufs bitterste für seine Freiheiten. Nach der Geburt von Carson war es ihr schwergefallen wieder Fuß in der Arbeitswelt zu fassen. Ihre Tochter war ein kränkliches Kind gewesen und Rosie ließ sie nicht gerne alleine, ihr gesamter Alltag drehte sich um das kleine Mädchen. Dass sie darüber Alfie vernachlässigte fiel ihr kaum auf. Bis heute versteht Rosie nicht, warum er sich immer weiter von ihr entfernt. Jedenfalls sah sie in der Diagnose ihres Mannes die Chance für einen Neuanfang. Sie träumte von einem Leben in einem Städtchen am Meer, sie könnten an den Wochenenden am Strand picknicken und Rosie würde sich in diversen Vereinen engagieren oder ein Buch schreiben, immerhin waren die Kinder fast aus dem Haus. Grim’s Ditch erschien ihr wie der perfekte Ort für diesen Neuanfang. Sie kannte das Küstenstädtchen gut, in ihrer Kindheit hatte sie mit ihrer Familie hier mehrere Jahre in Folge die Ferien verbracht und auch mit ihren Kindern war sie schon drei-, viermal für ein Wochenende hierher gekommen. Jesse hatte bei diesen Ausflügen die meiste Zeit im Hotelzimmer verbracht und irgendetwas auf seinem Laptop getippt. Sie hat so vehement auf diesem Umzug beharrt, dass es ihr nun unmöglich erscheint zuzugeben, dass mit diesem Haus etwas nicht stimmt. Stattdessen liegt sie nachts in ihrem Bett, krallt die Hände ins Laken und lauscht in die Stille.
Liv Tyler?
Hausfrau (42 Jahre)
Mensch
Alfie Andrews
Damals in der alten Schule war Alfie dieser richtig gruselige Typ, dem die langen, fettigen Haarsträhnen ins Gesicht hingen und der sein Butterbrot in der Mittagspause allein am Klo im dritten Stock gegessen hat, weil sich dort nie jemand hinverirrt hat und er in Ruhe sein Buch lesen konnte. Und jetzt? Ist er immer noch dieser Typ. Eigentlich war ihm das ziemlich egal, als seine Eltern vor ein paar Monaten verkündet haben, dass sie umziehen würden, sowieso vermittelt Alfie seinem Umfeld oft das Gefühl, dass ihm alles hier vollkommen egal ist. Irgendwie hatte er trotzdem gehofft, dass es hier anders sein würde. Mittlerweile ist er sich sicher, dass daraus nichts mehr wird. Am dritten Schultag hat ihn ein anderer Junge in der Cafeteria angerempelt und er hat sich die Marinarasauce der Spaghetti total aufs weiße T-Shirt gekippt, das war eine riesen Sauerei. Seither rufen sie hinter seinem Rücken immer „Psycho Killer run run“ wenn er in die Cafeteria kommt und lachen wie bescheuert. Das wäre wesentlich schlimmer, wenn er nicht sowieso daran gewöhnt wäre am Klo zu essen. Also jammert Alfie nicht. Seine Schwester hat solche Probleme nicht, das ist zwar auch nicht neu, weh tut es manchmal aber trotzdem, wenn Carson mit ihren Freundinnen am Schulflur an ihm vorbeigeht, als würde sie ihn nicht kennen. So richtig leiden konnte Alfie sie sowieso noch nie, er hatte ihr immer übelgenommen, dass sie Everybody’s Darling war, aber seit sie in Grim’s Ditch leben, verbringen die Geschwister mehr Zeit miteinander. Wenn Carson ihre abgedrehten Theorien von Geistern und gequälten Seelen mit ihm teilt, dann fühlt er sich auf einmal nicht mehr wie das irrste Mitglied dieser Familie. Und je länger sie hier leben, desto öfter erwischt er sich bei dem Gedanken, dass an ihrem Gerede vielleicht etwas dran ist.
Charlie Heaton?
Schüler (18 Jahre)
Mensch
Carson Andrews
In jedem Trash-Horrorstreifen gibt es dieses naive, blonde Mädchen, dass sich eigentlich vor allem fürchtet und ständig Hilfe benötigt. Wäre das hier ein Horrorfilm, dann wäre Carson dieses Mädchen. Sie ist bezaubernd und unkompliziert, und obwohl sie nicht besonders klug ist, schafft sie es irgendwie der Liebling aller zu sein. Auch ihre weniger liebenswerten Eigenschaften - chronische Unpünktlichkeit, Unordnung und Vergesslichkeit - nimmt ihr niemand so wirklich übel. Sowieso scheint niemand besonders viel von Carson zu erwarten; sie ist niedlich, aber mehr kommt da jetzt auch nicht mehr. Obwohl sie nicht die Hellste ist, merkt sie das und ist frustriert darüber von allen unterschätzt zu werden. Allen voran von ihrer Mutter, die ihrer siebzehnjährigen Tochter nichts zutraut. Trotzdem stehen sich die beiden Frauen nahe und hin und wieder hat Carson Mitleid mit ihrer Mutter. Sie hat nämlich längst begriffen, dass sie sich ihr Leben irgendwie anders vorgestellt hat und jetzt noch die Sache mit diesem Haus. „Verdammt ich mach mir gleich in die Hosen“ gehört mittlerweile zu ihrem Standardvokabular. Passiert ist das bisher zwar noch nicht, aber nah dran war sie schon ein paarmal. Trotzdem ist Carson diejenige, die mit Taschenlampe und Daddys Golfschläger bewaffnet um drei Uhr nachts in den Dachboden steigt, wenn wieder knarzende Dielen oder komisches Schlurfen zwischen den Wänden zu hören ist. Mutig fühlt sie sich nicht, wenn sie das tut, und Alfie hat ihr schon mehrere Male den Vogel gezeigt, als sie dann mit Spinnweben und schwarzen Fußsohlen an seine Zimmertür geklopft hat und mit schlotternden Knien erzählt hat, was sie gesehen - oder sich einbildet gesehen zu haben - hat. Aber im Vergleich zu ihren Eltern hört er sich ihre Geistergeschichten wenigstens an.
Florence Pugh?
Schülerin (17 Jahre)
magica umbra
  • Das Magica Umbra ist ein Fantasy-RPG-Forum.
  • Das Rating liegt bei L3S3V3 mit einer Empfehlung ab 18 Jahren.
  • Das Spielprinzip folgt der Szenentrennung.
  • Der Spielort ist Grim's Ditch, eine fiktive Kleinstadt in Cornwall, UK.

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