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Sedent ad praetoria regis
Status Art des Gesuchs Altersspanne Rasse Avatarperson
frei Sonstiges 84 - 230 Vampir verschiedene
710 Jahre Immobilienhändler Shincliffe Street Robert Houk sieht aus wie 40 Jahre Ravnos Belle Langsamposter mehr als 2 000 Zeichen
#1
Geboren als unehelicher Sohn einer Dienstmagd und eines Kaufmanns, gezeugt nicht aus Liebe, sondern Lust, war sein frühes Leben bereits als ein kurzes determiniert. Auf Carew Castle war Rerid Pengrek unerwünscht – an jeder erdenklichen Stelle. Vielleicht war es die Diät aus hartem Brot und unfiltriertem Wasser, vielleicht war es die erfolgreiche Immunisierung im zugigen Schuppen, aber der Junge bewies sich. Lernte ein Handwerk und erreichte das biblische Alter von 31 Jahren, ehe ihn das Schweißfieber packte. Nur durch die Gnade der Era Mater erlangte er am Sterbebett das ewige Leben. Mit über 700 Jahren auf dem Zähler ist Rex Praetorius unlängst keine bemitleidenswerte Erscheinung mehr: Bekannt – einerseits mit Hoch-, andererseits mit Verachtung – und etabliert als Mitglied der Ravnos herrschte er in der vergangenen Periode mit gestrenger Hand. Seine persönlichen Befangenheiten machten ihm nicht selten einen Strich durch die Rechnung und seine Kraft ist sowohl das Ass in seinem Ärmel als auch der Holzpfahl in seinem Bein. Zorn und Paranoia begleiten seine Wege ebenso wie Emil, den er einst erschuf, Amélie, Ekundayo, Marin und Kai, die er erst kürzlich fand. Rex ist kein bequemer Zeitgenosse, allerdings nicht grundlegend hassgetrieben. Als Herrscher hatte er auch seine positiven Seiten, auch wenn jene nur zu gerne von der Radikalität seiner Taten überschattet werden. Anfang August kehrt er nach Grim's Ditch zurück und stellt sich dort als Robert Houk vor.
We have only a little time to please the living.
But all eternity to love the dead.

- Sophocles, Antigone
Oh, Liebchen! Nein, nein. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Das hier ist keine Liebesgeschichte. Das zu sagen, das wäre einfach falsch. Zu wenig, zu viel, unzureichend, aber gleichsam derartig aufgeladen mit Klischees, Erwartungen und diesem immensen Druck. Und den wollen wir hier nicht haben. Das mag jetzt hochtrabend klingen und, ja, verdreh nur deine hübschen Äuglein. Ist ja schön, dass Du diese Dinger so eifrig nutzt. Irgendwann werden sie grau und trübe, da werden wir immer noch hier sein, so wie wir jetzt sind. Gemeinsam - und uns über all das erheben, was deine sterbliche Existenz so belastet. All deine Normen, deine Regeln, … natürlich sind uns Reglements und Richtlinien, an die wir uns halten müssen, keinesfalls fremd. Aber du würdest es nicht begreifen, weil dir die Zeit durch die Finger rennt. Und Zeit ist das, woran wir ein Übermaß besitzen, sodass wir uns eben jene nehmen können, wie wir sie brauchen. Vom dem Tag deiner Geburt an, da beginnst Du zu sterben – und wir existieren einfach weiter.
Es ist nicht fair, das stimmt. Dass Du gehen musst und wir bleiben werden. Deswegen ist es am Ende sehr wohl tragisch: Wir haben nur uns. So wenig wir also leben können wie Du, so viel Neid wir manchmal empfinden, so wichtig ist es, dass wir das nie vergessen und uns beistehen, wie nur wir es können. Abseits deines Verständnisses, abseits deiner Vorstellungen. Wir sind keine Familie, wenngleich uns Blut verbindet. Wir sind keine Liebenden, auch wenn wir lieben. Wir sind keine Freunde, auch wenn wir einander bedingungslos vertrauen. Wir sind das Mehr und das Weniger, der Anfang und das Ende. Die Ewigkeit neben dem Tod.
Sedent ad praetoria regis
Vampir
Ekundayo Banks
Ekundayo – den Namen gab sie sich dereinst selbst. Sie ist eine Frau von Welt, verständig, gebildet, eine zeitlose Schönheit. Ihre Weitsicht, Raison und Empathie sind ihre Forte, haben sie zum emotionalen Mittelpunkt des Gefolges gemacht, wo die Einsicht und das Mitgefühl ihres Anführers versagen. Und, wenn wir schon so ehrlich sind: Ekundayo hält diesen Laden erst am Laufen. Verwandelt wurde sie vor über 200 Jahren und hat sich noch in jeder Epoche ihrer ewigen Existenz bewiesen. Stolz erhobenen Hauptes, aber niemals arrogant. Sie ist erquickend nahbar und authentisch, auch wenn ihre Güte kein endloser Quell des Gleichmuts ist. Vor rund zwanzig Jahren fand sie Marin, der er verwirrt und einsam war. Er ist ihr fast wie der Sohn, der ihr vom Leben nie vergönnt war, das Kind, das sie stets vermisste. Dennoch scheut sich Ekundayo nicht, dann und wann ein Machtwort zu sprechen, Probleme auszudiskutieren und das Für dem Wider gegenüber in die Waagschale zu werfen.
Michaela Coel
Yogalehrerin (ca. 227 Jahre)
Vampir
Marin Amiot
Seine Statur, ja, Marins ganzer Habitus sprechen dafür, dass Brutalität und Rohheit ihm zu eigen sind. Und obgleich er sicherlich dazu in der Lage wäre, ganze Dörfer dem Erdboden gleich zu machen, kommt ihm an Sanftmut kaum einer gleich. Als jüngstes Mitglied des Gefolges kämpft er noch mit seiner Existenz, sieht seinen Neffen altern und schwach werden, während er für immer auf der physischen Höhe seiner Selbst bleiben wird. Ursprünglich stammte er aus ärmlichen Verhältnissen, seine Verwandlung war mehr ein Unfall als Absicht und heute steht Marin vor der beständigen Herausforderung, noch zu werden, was er ist. Zweifelsfrei: Kommt es darauf an, ist er der Grobe, der Gewaltvolle, aber viel lieber wäre er es nicht. Tag ein, Tag aus fragt er sich: Warum ausgerechnet er? Warum nicht jemand anderes? Was machte ihn so besonders - oder so zufällig? Und wann kriegt er endlich einen Hund? Oder ein Meerschweinchen?
Tom Hopper
Gärtner (84 Jahre)
Vampir
Kai Rivers
Wochenlang, vielleicht waren es auch Monate, fragten sich die Übrigen, ob Kai überhaupt in der Lage sei, zu sprechen. Ob sie überhaupt der Kommunikation mächtig war. Sie folgte Rex und den Seinen über diesen Zeitraum durch kanadisches Niemandsland, blieb auf misstrauischem Sicherheitsabstand und begutachtete alle Vorgänge, alle Unternehmungen. Sie analysierte jeden Schachzug. Heute wünschen sie sich manchmal die schweigsame Kai zurück – denn sie haben eine messerschwingende, lederjackentragende Zynikerin an ihrer Stelle gewonnen. Ihre Verbindungen in die Hexenwelt erwiesen sich als nützlich – wenngleich sie in Rex Argwohn auslösen, der ihn veranlasst, den Neuankömmling im Gefolge auf den Prüfstand zu heben. Ganz abgesehen davon, dass ihre Finger nicht nur flink im Umgang mit Messern aller Art sind; fast von selbst füllen sich Kais Taschen und ihr Leben in der Wildnis verleiht ihr eine animalische Ader, die der ihres Anführers in nichts nachsteht. Im Gegenteil.
Julia Jones
Mechanikerin (ca. 100 Jahre)
Tomorrow is tomorrow.
Future cares have future cures,
And we must mind today.

- Sophocles, Antigone
Na gut, genug der Poesie! Da Du es bis hierher geschafft hast, ein kurzes Wort von der Spielerseite. Gesucht wird, wie inzwischen klar geworden ist (hoffentlich…), das Gefolge von Rex Praetorius, der seinerseits ein Teil der Herrscherinstanz der Ravnos ist. Mit den aktuellen Inplaygeschehnissen ergibt es sich, dass er mitsamt seiner engsten Vertrauten zurück nach Grim’s Ditch reist. Dort bezieht Rex sein altes Anwesen, wo das Personal und auch Marins Neffe bereits warten. Sie treffen alle für und für ein, komplettieren den Vampir um bestimmte Attribute, die nicht ohne Grund gewählt wurden: Es handelt sich um die Kardinaltugenden nach Platon. Manch einer hat sie bereits vollendet, ein anderer hat vielleicht noch das eigene Potential zu ergründen.
  • Prudentia – Ekundayo Banks
  • Fortitudo – Marin Amiot
  • Temperantia – Kai Rivers
  • Iustitia – Emil de Coster
  • Diesen addiert sich dann nach modernen Standards noch die Gratia, verkörpert von Amélie Durand.
Doch soviel zur trockenen Theorie! Wie Du sicherlich gemerkt hast, treffen hier unterschiedliche Dynamiken aufeinander. Die Faceclaims sind mit Sorgfalt ausgewählt, ebenso haben die Altersklassen ihre Bedeutsamkeit. Hier gilt: Nichts ist in Stein gemeißelt, bevor Du also deine Idee voreilig verwirfst, komm gerne auf uns, das sind Belle (Rex) und Nika (Emil), zu. Vielleicht finden wir ja doch zusammen.
Was Du sonst noch wissen musst? So einiges! Dieses Gesuch verspricht mehr als nur geschmacklose Blutkonserven bis in alle Ewigkeit, denn hier gibt es furiose Mario-Kart-Weltcups, Dating-Tipps mit Sterblichen und Make-Over für messerwerfende Rockerbräute. Ganz abgesehen davon, dass der „Machthaber“ dabei aussieht wie ein russischer Zuhälter, stilecht oberkörperfrei mit Goldkettchen und Trackpants auf einer Chaiselongue. In vielerlei Hinsicht sind sie keine im Sonnenlicht glitzernden, schwermütig seufzenden Nachtschattengewächse, sondern ein wild wucherndes Durcheinander an sozialen Berg- und Talfahrten, allesamt verbunden durch eine Zuneigung, die menschliche Dimension sprengt. Wenn Du also Bock hast, wir haben Bock!
Für mehr Input, voilà, die Suchenden und die bereits im Vorfeld reservierte Amélie:
donec libeat vigilare tyranno.
Vampir
Rex Praetorius
Er ist der Anführer, der älteste Vampir in dieser Konstellation und das Sinnbild der Macht. Seine Kommunikation ist simpel, seine Mimik oftmals unergründlich und seine Motivation vielen ein Rätsel. Als Mitglied der Ravnos ist ihm eine verantwortungsvolle Position nicht fremd, aber gleichsam lehrte sie ihn auch, dass er auf sein Gefolge angewiesen ist. Auf ihre Fürsprache, ihren Rückhalt und ihr offenes Ohr. Zwar sind ihm Widerworte ein Dorn im Auge, aber bis zu einem bestimmten Grad begrüßt er sie, wenn sie von seiner Anhängerschaft kommen. Denn: Sein Ruf ist zweifelsohne selbstredend, eilt ihm voraus wie der Duft von Blut und jagt ihm nach wie sein Schatten. Sein Fuß berührt den Grund und hinterlässt nicht selten verbrannten Boden. Als paranoider, kriegstreiberischer Tyrann verteidigt er seinen Rang und Namen – und wären da nicht die Fünf, die ihm beistehen, er würde wohl vergessen, dass auch er einmal ein wahrhaft armseliger Mensch war.
Ryan Phillippe
Immobilienhändler (710 Jahre)
Vampir
Emil de Coster
Wie lebt es sich so als Augenstern des Despoten? Bestimmt ganz fabelhaft, so breit wie sein Grinsen mancher Tage ist. Er hat definitiv genug von den Schattenseiten des Lebens erfahren, dass er nun die Sonnenseiten in ganzer Fülle auskostet – dass ihm das sehr wohl auch zusteht, daran würde er wahrscheinlich nicht mal im Träume zweifeln. Sein ist das Wissen und die Intelligenz. Er ist ein Quell der Rhetorik, sein Handwerkszeug beinhaltet hier Kunstgriffe, bei denen es anderen zu Recht vollends die Sprache verschlägt. Ha! Mit ihm ist – wir brauchen nicht überrascht tun – nicht gut-Kirschen-essen, wenn ihm gerade der Sinn nach Apfelsinen steht. Und er weiß sehr genau, dass man (in anderen Worten: Rex) ihm gewissermaßen alles durchgehen lässt, denn er ist der Einzige seiner Art, ein Unikat, die eine Schöpfung des Ravnos, die nur ungern getrennter Wege gehen. Es muss jedoch auch festgehalten werden, dass Emil dabei keinesfalls völlig illusioniert durch die Weltgeschichte scharwenzelt: Er weiß, was diese Welt in den Fugen hält, und kennt die Bedeutsamkeit dieses Konstrukts, dessen Fragilität sie alle auf den Boden der Tatsachen holen wird.
Callum Turner
Buchhalter (258 Jahre)
Vampir
Amélie Durand
Gerne betont sie es häufiger, umso seltener merkt man es tatsächlich: In der Hülle eines jungen Fräuleins (EXCUSE ME?!) einer jungen Schriftstellerin steckend seien ihre wilden Tage längst passé. Dass sie aber gerne einmal aus eben jener Haut fahren würde, wenn sich wieder etwas Unsägliches, etwas Dummes oder Verwerfliches im Hause Praetorius zuträgt, hört dann aber jeder. Da fliegen auch schon mal Teller, damit der Alte begreift, dass er wieder in seinen Wahn absteigt und vergisst, was Realität und was Paranoia ist. Vielleicht liegt das ein bisschen in Amélies Familie und ihre Grazie muss sie noch ein wenig verfeinern, aber das sei zunächst einmal dahingestellt. Energetisch bewegt sie sich auf einer Ebene mit Rex – dass das nicht immer friedlich verläuft, ist irgendwie von sich aus schon klar. Wo jedoch sofort ein Lächeln auf ihre Züge und das Zorneslodern zu einem Funken wird? Ausgehen mit ihrer Wahlfamilie. Und da macht Amélie keine halben Sachen. On y va, anciennes!
Sofia Carson
freie Journalistin (ca. 90 Jahre)
magica umbra
  • Das Magica Umbra ist ein Fantasy-RPG-Forum.
  • Das Rating liegt bei L3S3V3 mit einer Empfehlung ab 18 Jahren.
  • Das Spielprinzip folgt der Szenentrennung.
  • Der Spielort ist Grim's Ditch, eine fiktive Kleinstadt in Cornwall, UK.

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